Die beste Krankenversicherung: Vermeide Unterzuckerung

Der amerikanische Arzt Dr. Benjamin Sandler konnte beobachten, dass man im Falle von Unterzuckerneigung künftig ein Absacken seines Blutzuckerspiegels unter den Basiswert verhindern muss - und schon ist man immun gegen all diese Erscheinungen!! Andersherum ausgedrückt, schützt ein Mindestzuckergehalt von 80 bis 100mg in 100ml Blut den Körper wie eine für Krankheitsauslöser unüberwindliche Barriere. Aber nicht nur die geringe Höhe des Blutzuckerspiegels hat schwächende Wirkung, ausschlaggebend ist vor allem die Länge dieses Zustandes. Je länger er anhält, umso anfälliger wird man und umso schwerer verlaufen die in dieser Phase aufgeschnappten Krankheiten.

 

Eine Reise in die Kindheit

 

Was die Empfänglichkeit für Krankheiten zusätzlich steigert, ist körperliche Überanstrengung. Wenn Sie kein Kind mehr sind, dann erinnern Sie sich bitte an die Zeit zurück, als sie noch eins waren: Ständig auf Achse, vor allem im Sommer. Mit dem Rad, den Rollschuhen und dem Fußball. Als Stärkung für unterwegs gabs Kekse, Limonade, hier einen Kaugummi, dort ein Eis und auch mal eine Cola. Nach einer wilden Radtour über Stock und Stein kommen Sie und Ihre Freunde an einen Badesee und springen zur Abkühlung (es hat etwa 35 Grad im Schatten) hinein. Sie toben und grölen bis Sie k.o. sind.

 

Wieder draußen im Schatten packt einer eine Tüte voller Schokoriegel aus, gemeinsam verputzen Sie das ganze Paket und trinken Limo dazu. Es beginnt Sie, trotz der Hitze zu frösteln, mit Mühe und Not schaffen Sie es noch nach Hause. Sie haben sich "irgendetwas eingefangen"! Ihr Kopf schmerzt, in Ihrem Bauch rumort es und Mutter stellt Fieber fest. Was war geschehen?

 

Merke: Sport + Zucker + Kälte = Gefahr im Verzug

 

Ihre überschwängliche körperliche Aktivität hat alle im Blut vorhandenen Glucosemoleküle verbraucht. Kein Scheitlein Holz mehr zu sehen.

 

Vor allem die Muskelzellen ließen sich mit großen Mengen an Brennstoff versorgen. Anschließend mussten alle Spanplatten (Glykogenvorräte) in Ihrer Leber in einzelne Scheite (Glucose) zerteilt und ebenfalls den Muskeln zur Verfügung gestellt werden. Sie schwitzten viel, wodurch viele Ihrer spärlich vorhandenen Mineralstoffvorräte mit davon schwammen. Ihren Durst löschten Sie ständig mit zuckrigen Getränken oder Eiscreme.

 

Ein Insulinschock jagte den nächsten

 

Sowohl übermäßig anstrengende Muskelarbeit als auch übertriebener Zucker- oder Kohlenhydratkonsum senken - wie wir nun zur Genüge wissen- über kurz oder lang den Blutzuckerspiegel unter den Basiswert. Beides zusammen (Muskelarbeit und Zuckerkonsum) plus die zusätzliche Belastung durch die plötzliche Abkühlung - kaltes Wassers, kalte Getränke, kaltes Eis - führen nicht nur zu einem geradezu dramatischen Absturz des Blutzuckerspiegels, sondern auch dazu, dass er sich in dieser gefährlichen Tiefe auch noch besonders lange aufhalten wird. D.h. die Reserven sind fast erschöpft, die Leber rückt nur noch unwillig die allerletzten Notvorräte heraus, fieberhaft wird nach Fett gesucht, welches eventuell in Glucose umgebaut werden könnte.



Mineralstoffmangel

 

Der Mangel an Mineralien, wie Calcium, Magnesium, an Spurenelementen sowie an Vitaminen des B-Komplexes verursacht, dass im Organismus reibungslose Abläufe nur noch selten vorkommen, dass sportliche Aktivitäten (die ja eigentlich lobenswert sind), bedrohliche Auswirkungen haben können und der Blutzuckerspiegel daraufhin nur sehr langsam aus seiner langen Unterzuckerperiode erwachen kann.

 

Eine Einladung an gewisse Gestalten...

 

Wer oder was auch immer für Krankheiten zuständig ist, hatte nun aber genügend Zeit, sich im geschwächten und ungeschützten Organismus auszubreiten. In dieser lange andauernden Unterzuckerphase mussten einige Organ- und Körperzellen teilweise sehr, sehr lange warten, bis es wieder Nachschub an Glucose gab. Vor allem für das Gehirn und die Nervenzellen war die Zeit unerträglich lange!

 

Manche Nervenzellen verhungerten fast, und in ihrem Bemühen, Kontakt zu zusätzlichen Blutgefäßen zu bekommen, die eventuell noch Glucose enthalten könnten, machten sie sich groß und dick, sie quollen auf. Doch selbst, wenn dies von Erfolg gekrönt gewesen wäre, so geht nun ihre Fähigkeit, die ergatterte Glucose zu verwerten, um bis zu 60% zurück, da sich ihre Außenwand derart ausgedehnt hat, dass jetzt deren natürliche Konsistenz verändert ist. Die Nerven liegen "blank" sagt man nun, sie sind äußerst reizbar und anfällig. Anfällig auch für gefährliche Krankheiten und Symptome, die das Zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) betreffen, wie z. B. Lähmungserscheinungen.



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