Handelsübliche Milch ist "rostiges Fett"

Nach Ölen und Fetten ist Milch das Lebensmittel, das am leichtesten oxidiert. Unbehandelte Milch enthält zahlreiche nützliche Substanzen, die jedoch bei der Verarbeitung zerstört werden.

 

Nach Ölen und Fetten ist Milch das Lebensmittel, das am leichtesten oxidiert. Unbehandelte Milch enthält zahlreiche nützliche Substanzen, darunter viele Arten von Enzymen, unter anderem Laktase (zur Aufspaltung von Laktose), Lipase (zur Aufspaltung von Fetten) und Protease (zur Aufspaltung von Protein). Ferner enthält sie auch Laktoferrin, ein eisenbindendes Glykoprotein, das sich durch antioxidative, entzündungshemmende, antivirale und immunregulierende Eigenschaften auszeichnet.

 

Bei der handelsüblichen Mich gehen jedoch alle guten Eigenschaften bei der Verarbeitung verloren. Dieser Prozess läuft im Großen und Ganzen so ab: Zuerst wird die Melkmaschine am Kuheuter angelegt und saugt die Milch ab, die dann vorläufig in einen Tank abgefüllt wird. Die rohe Milch, die auf den einzelnen Bauernhöfen produziert wird, wird dann vom Hesteller in einen noch größeren Tank abgefüllt, in dem sie unter Rühren homogenisiert wir; das heißt, die Fetttröpfchen in der Rohmilch werden zerkleinert und gleichmäßig verteilt. Rohmilch enthält etwa 4 Prozent Milchfett, die zum größten Teil in Tröpfchenform vorkommen. Da die Fettteilchen in der Milch nach oben steigen, bildet sich daraus an der Oberfläche eine Rahmschicht, wenn man die Milch einfach stehen lässt.

 

Heutzutage wird eine Homogenisiermaschine benutzt, die die Fettpartikel mechanisch zerkleinert. Das Endprodukt dieses Verfahrens ist dann unsere homogeniesierte Milch. Bei der Homogenisierung reagiert das Milchfett der Rohmilch jedoch mit Sauerstoff und oxidiert zu ziemlich "rostigem" Fett, und das ist schlecht für die Gesundheit.

 

Doch damit ist die Verarbeitung der Milch noch nicht zu Ende, denn die homogeniesierte Milch muss im nächsten Schritt durch Erhitzung pasteurisiert werden, um die Ausbreitung verschiedener Keime und Mikroben zu unterdrücken. Dafür gibt es vier verschiedene Verfahren:

 

  1. Dauererhitzung für 30 Minuten bei niedriger Temperatur von 62 bis 65 Grad Celsius
  2. Dauererhitzung für 15 Minuten oder länger bei höherer Temperatur von über 75 Grad Celsius
  3. Kurzzeiterhitzung für mindestens 15 Sekunden bei Temperaturen von 72 bis 75 Grad Celsius
  4. Kurzzeit-Ultrahocherhitzung für 2 Sekunden bei sehr hohen Temperaturen von 120 bis 130 Grad Celsius (oder für 1 Sekunde bei 150 Grad Celsius)

 

Während die Kurzzeiterhitzung bei 72 bis 75 Grad das weltweit am meisten eingesetzte Verfahren ist, wird in Japan beispielsweise die Methode der Ultrahocherhitzung benutzt.

 

Zu wiederholen sei hier, dass Enzyme hitzeempfindlich sind: Bei Temperaturen über 48 Grad Celsius geginnen sie zu zerfallen, bei 115 Grad werden sie völlig zerstört. Selbst bei kurzer Erhitzung der Milch gehen die Enzyme fast vollständig verloren, wenn die Temperatur 130 Grad erreicht.

 

Außerdem nimmt die Menge der oxidierten Fette bei ultrahohen Temperaturen noch mehr zu. Ein weiteres Problem ist die Veränderung der Proteinstruktur durch Hitzeeinwirkung. Ähnlich wie der Eidotter bei längem Kochen zerfällt, verändern sich die Milchproteine. Auch das hitzempfindliche Laktoferrin geht dabei verloren. Aus all diesen Gründen haben die verschiedenen Verarbeitungsverfahren dazu geführt, dass handelsübliche Milch für die Gesundheit schädlich ist.

 

Quelle: Dr. Hiromi Shinya

 "Jeder Mensch, der krank ist, ist gleichzeitig dehydriert, übersäuert und hat einen Mangel an Elektronen bzw. einen schlechten Redoxwert. Basisches Wasser kann diese Faktoren korrigieren." Dr. Peter Rohsmann, Allgemeinmediziner

 

 

"Wassertrinken müsste Pflichtfach in Schulen werden."

Dr. Mathilde Kerstingvom Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE).



 

>>> "Wasser ist Leben" oder "Warum man Wasser trinken sollte"

 

 

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