Unser Fleischkonsum legt die Welt trocken

Produktion von Fleisch verbraucht viel Wasser. Immer mehr Menschen essen - wie der Westen - 600 Kilokalorien täglich allein über Fleisch; gleichzeitig soll die Weltbevölkerung weiter wachsen.

 

Diese Zahlen seien nicht in Einklang zu bringen, sagen Forscher des Stockholmer Internationalen Wasserinstituts. Derzeit leben etwa sieben Milliarden Menschen auf der Erde, bis 2050 könnten es nach Angaben der Welternährungsorganisation (FAO) neun Milliarden sein. Um diese satt zu bekommen, müsse die Menschheit lernen, besser mit dem Wasser umzugehen.


"Jeder von uns trinkt zwei bis vier Liter Wasser täglich", so die FAO. "Aber es sind 2000 bis 5000 Liter Wasser nötig, um die tägliche Nahrung für einen Menschen zu produzieren." Die UN-Organisation "Water" schreibt: "30 Prozent der weltweit produzierten Lebensmittel werden nie gegessen, und das dafür benötigte Wasser ist definitiv verloren."


Die FAO rechnet aufgrund des Bevölkerungswachstums und der veränderten Konsumgewohnheiten damit, dass bis 2050 rund 70 Prozent mehr Lebensmittel produziert werden müssen als heute. Dazu trage insbesondere der höhere Fleischkonsum in den Entwicklungs- und Schwellenländern bei, die sich auch auf diesem Gebiet den Industrieländern immer stärker anpassen. Um ein Kilogramm Fleisch zu produzieren, ist wesentlich mehr Wasser nötig als für ein Kilogramm Gemüse.


Die Weltwasserwoche 2012 in Stockholm steht unter dem Titel "Wasser und Ernährungssicherheit". Bis 31. August 2012 nehmen Politiker, Wissenschaftler und Entwicklungshelfer aus aller Welt an der Konferenz in der schwedischen Hauptstadt teil.

 

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