Nanosilber in Lebensmittel

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät davon ab, Nanosilber in Lebensmitteln, Textilien und Kosmetika einzusetzen.


Die antimikrobiellen Eigenschaften von Silberionen machten sich Hersteller verbrauchernaher Produkte seit langem zunutze, teilte das Insitut mit. Auch Silberpartikel in Nanogröße verwende die Industrie seit neuestem. Silber und Silberverbindungen setzen Ionen frei, die das Wachstum von Keimen hemmen können. So sollen zum Beispiel die mit Nanosilber beschichteten Oberflächen in Kühlschränken das Wachstum von Bakterien und Pilzen verhindern, in Sportsocken soll es die Geruchsbildung vermeiden. Außerdem ist Silber als Farbstoff für Lebensmittel (E174) zugelassen.

 

Ob von Nanosilber ein gesundheitliches Risiko für Verbraucher ausgeht, ließe sich jedoch nicht abschließend beurteilen. "Solange wir mögliche gesundheitliche Risiken nicht sicher ausschließen können, empfehlen wir Herstellern, auf Nanosilber zu verzichten", sagt BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel.

 

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