Freie Radikale - lautlose Killer

Wenn eine Flüssigkeit, die ein viel höheres Redox-Potential besitzt als das Blut und die Körperorgane, in das Körpergewebe des Menschen gelangt, nimmt sie den Zellen und Geweben, die ca. 70%-80% aus Wasser bestehen, Elektronen ab. Dabei werden die biologischen Strukturen im Körper (Zellmembrane, Organellen, Nukleinsäuren etc.) oxidiert und in der Folge geschädigt.

 

Die Oxidation biologischer Strukturen führt zum oxidativen Stress durch freie Radikale.

 

Freie Radikale sind Atome oder Moleküle, deren Außenhülle ein oder mehrere Elektronen fehlt . Deswegen greifen Sie andere Moleküle an, um diesen ein Elektron zu rauben. Dadurch zerstören freie Radikale wichtige Funktionen und Strukturen im Körper, wie z.B. Zellmembrane oder DNA.

 

Welche Gefahr bringen freie Radikale für unseren Organismus?

 

Freie Radikale werden in unserer Zeit in Zusammenhang mit der Entstehung folgender Krankheiten gebracht. Sie begünstigen oder verursachen:

 



Jeder weiß, dass der menschliche Körper Sauerstoff zum Leben braucht. Wichtige Stoffwechselprozesse zur Energiegewinnung sind ohne Sauerstoff nicht möglich. Während dieser komplexen Vorgänge entstehen jedoch unvermeidbare Zwischenprodukte des Sauerstoffes, die hochreaktiv und aggressiv sind. Man nennt sie „freie Radikale" oder auch reaktive Sauerstoffspezies (ROS).

 

Freien Radikalen fehlt - wie bereits erwähnt - in ihrer chemischen Struktur ein Elektron. Sie greifen andere Moleküle an, um diesen ein Elektron zu rauben. Die angegriffenen Moleküle werden nun auch zu freien Radikalen und brauchen selbst wieder ein Elektron. Ein Teufelskreis entsteht.

 

Freie Radikale können in hohen Konzentrationen wichtige Proteine des Stoffwechsels, Zellmembranen und sogar die Erbsubstanz (DNS) angreifen. Es kann zu Schädigungen verschiedenster Körperzellen kommen. Besonders Folgen hat dies, wenn die wichtigen Immunzellen davon betroffen sind. Dann kann die Immunabwehr gegenüber fremden Eindringlingen geschwächt werden.

 

Der menschliche Körper hat im Laufe seiner Evolution effektive Schutzmechanismen gegenüber freien Radikalen entwickelt: Die erste Verteidigungslinie bilden so genannte Antioxidanzien. Sie sind in der Lage freie Radikale zu neutralisieren. Daher werden sie auch als Radikalfänger bezeichnet. Zu ihnen gehören Vitamine, z.B. Vitamin C und E sowie sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Anthocyane und Polyphenole), die dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden müssen.


Da man es im Alltag nicht immer schafft, ausreichend frisches Obst und Gemüse (5 mal am Tag) zu verzehren, sollte bei nicht abwechslungsreicher Ernährung die Zufuhr an Antioxidantien auch mit natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln sichergestellt werden.

 

In einem gesunden Menschen besteht ein Gleichgewicht zwischen der unvermeidbaren Entstehung von freien Radikalen und der Aufnahme von schützenden Antioxidanzien aus rohkostreicher Nahrung. Dieser Zustand wird „oxidatives Gleichgewicht" genannt.



 

Was also machen gegen Freie Radikale?

 

Video :: Lehrvideo Freie Radikale - Dr. Rath Gesundheitsallianz

 


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