Psychoterror im Alltag - Wie entwaffne ich meine Feinde?

Täglich müssen wir uns mit ihnen herumschlagen: Choleriker, Intriganten, Neider, Egoisten oder Schmarotzer können einem das Leben zur Hölle machen. Wie erkennt man die Täter, bevor sie zuschlagen.

Teil 1 :: Der Intrigant, die Person im Hintergrund

Intriganten verstecken sich perfekt und sind schwer zu enttarnen. Sie bleiben gern im Hintergrund, verhalten sich abwartend und bedienen nach außen grundsätzlich die Mehrheitsmeinung. Intriganten verfügen über ausgezeichnete Antennen für die Schwachpunkte und Fehler ihrer Gegner, können die eigenen jedoch sehr gut verdecken. Sie scheuen nicht vor Übertreibungen oder sogar Lügen zurück, bleiben dabei aber trotzdem immer emotional stabil.

 

Der Angriff erfolgt unbemerkt und schleichend, offenbar grundlos und nimmt dann an Heftigkeit zu. Psychologen unterscheiden eine „kalte, instrumentelle“ Aggression, die allein den Zweck hat, einen Vorteil zu erlangen und dabei einen unliebsamen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen, und eine „heiße, feinselige“ Variante, die aus Ärger oder Wut über eine Person entsteht. 

 

Die Strategie der Intriganten besteht darin, ihr Opfer systematisch zu verunsichern und ihm den sozialen Kontakt zu entziehen, indem sie diesen als problematisch darstellen. Wenn das gelingt, hat der Geschädigte keine Chance: „Wir wissen jetzt, dass es nicht nur wichtig, sondern überlebensnotwendig für den Menschen ist, in einem sozialen Gefüge – etwas in der Schulclique, dem Klassenverband oder im Arbeitsteam – seine Position zu finden“, sagt der amerikanische Psychiater C. M. Brodsky. „Es gibt kaum einen größeren Stressfaktor als Isolation, und sie greift massiv schädigend in die Strukturen des Gehirns ein.“

 

Wie erkennt man einen Intriganten?

 

Intriganten lästern ausgiebig und nutzen dabei gern private Informationen. Sie nehmen scheinbar grundlos eine einseitige Haltung ein, reduzieren andere auf einfache, negative Typenbezeichnungen und distanzieren sich dann persönlich von ihren Geschichten. Damit wollen sie die eigene Glaubwürdigkeit erhöhen. Typische Sätze eines Intriganten sind: 

„Ich halte mich da ja raus, aber wissen Sie schon? Der Meier hat wieder …. na, Sie kennen das ja.“

„Typisch, wie der seine Ellenbogen ausfährt. Bin froh, wenn der wieder weg ist.“

 

Verteidigungsstrategie

 

Ein Intrigant fühlt sich von seinem Opfer meist aus irgendeinem Grund bedroht, scheut aber den Konflikt. Häufig gibt es irgendwann einmal eine Auseinandersetzung, die das Opfer als völlig unbedeutend einstuft und schon bald vergessen hat, die für den Täter aber ein demütigendes Erlebnis darstellt. „Intriganten haben Angst, wissen sich aber nur durch ein Netz aus Anschuldigungen zu helfen, da wirkliche Angriffspunkte rar sind“, erklärt der Bremer Psychologe Fritz Hasper.

 

1. Intriganten unbedingt so weit wie möglich meiden und sie keinesfalls bei privaten Dingen ins Vertrauen ziehen.

 

2. Keinen Anlass für eine Schmutzkampagne bieten, Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten unbedingt klären, egal, wie belanglos sie erscheinen.

 

3. Aufmerksam bleiben: Intriganten sind Langzeittäter und nur bei frühzeitigem entschlossenem Vorgehen in die Schranken zu weisen.

 

4. Schnelle Gegenoffensive starten: Intriganten hassen die Öffentlichkeit, zerren Sie die Person und ihre Kampagne deshalb genau dorthin.

 

5. Nicht isolieren lassen: Klären sie Lügen auf, benennen sie das Problem mit Namen bei Kollegen, Freunden und vor allem beim Vorgesetzten. Unter einem Intriganten leiden alle.

 

Quelle: WdW

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