Psychoterror im Alltag - Wie entwaffne ich meine Feinde?

Täglich müssen wir uns mit ihnen herumschlagen: Choleriker, Intriganten, Neider, Egoisten oder Schmarotzer können einem das Leben zur Hölle machen. Wie erkennt man die Täter, bevor sie zuschlagen.

Der Choleriker

Sie terrorisieren ihre Umwelt mit Wutausbrüchen, die ebenso plötzlich auftreten, wie sie wieder verschwinden. Das Gehirn des Cholerikers produziert dann sozusagen einen zeitweiligen Kurzschluss. Choleriker verlieren völlig die Kontrolle und sagen oder tun äußerst beleidigende Dinge. Wissenschaftler von der Berliner Charité vermuten laut ihrer aktuellen Studie einen gestörten Dopaminhaushalt als Ursache. Wer einen besonders hohen Spiegel von diesem Neurotransmitter im Gehirn hat, neigt zu extremen emotionalen Ausbrüchen. Eine Studie der University of Southern California belegt, dass die Ausraster häufig ein Zeichen von Überforderung sind: Unfähige Leute schreien öfter als Menschen, die ihren Aufgaben gewachsen sind. Häufig sind Choleriker permanent misstrauisch gegenüber anderen und leiden unter einem Kontrollzwang.

 

Erkennungsmuster

 

Choleriker regen sich wegen Kleinigkeiten extrem auf, schreien aus nichtigem Anlass, verhalten sich unfair und irrational. Mit lautstarken Sätzen überschreiten sie regelmäßig eine rote Linie:

 

„Sie bekommen nichts hin, ich hab´ die Nase voll!“

„Hier kreist gleich der Hammer!“

„Muss ich mich denn immer um alles selber kümmern?“

 

Verteidigungsstrategie

 

Choleriker haben sich nicht unter Kontrolle. Bei einem Anfall schüttet der Körper Adrenalin aus und pumpt Blut aus dem Gehirn in die Muskeln, um sie in den Kampfmodus zu versetzen. Der Nachteil: „Man ist in diesem Zustand nicht mehr in der Lage, Probleme zu lösen, und trifft somit auch nicht unbedingt die besten Entscheidungen“, sagt der Stuttgarter Psychologe Christof Schuster. Während eines Anfalls lässt sich einem Choleriker also nicht beikommen.

 

1. Auszeit nehmen: Hören Sie sich den Ausbruch nicht länger als eine Minute an, brechen Sie ein Gespräch spätestens nach unsachlichen Äußerungen oder Beleidigungen mit einem „Nicht in diesem Ton!“ ab, egal, ob der Wutanfall einen „gerechtfertigten“ Hintergrund hat oder nicht. Damit nehmen Sie dem Angreifer den Wind aus den Segeln und setzen eine Grenze.

 

2. Keine falschen Schlüsse ziehen: Die in der Wut vorgebrachten Vorwürfe sind in der Regel übertrieben und sachlich in der Form nicht zu rechtfertigen.

 

3. Opferrolle verlassen: Choleriker wählen ihre Ziele planlos. Sie toben bei denen, die sie toben lassen.

 

4. Vier-Augen-Prinzip: Ein Choleriker wird niemals einen Fehler vor Publikum zugeben. Sprechen Sie das Fehlverhalten an, aber niemals vor Dritten.

 

Quelle: WdW

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