Video :: Sport als Therapie gegen Parkinson

Treiben Parkinson-kranke Mäuse Sport verbessert das ihre kognitiven Leistungen. Das könnte ein Vorbild für den Menschen sein: Davon geht der Neurologe Prof. Bastiaan Bloem aus.

 

Der niederländische Wissenschaftler lernt immer wieder Parkinson-Patienten kennen, die trotz ihrer Krankheit und der damit verbundenen Lähmungen und Schüttelanfälle, Fahrrad fahren können. Er hat auch Parkinson-Kranke beobachtet, die Fahrrad fuhren, obwohl sie am "Freezing" litten. Diese Störung des Gehens verhindert, dass Betroffene die Füße nicht mehr vom Boden heben können. In Versuchen mit Parkinson-kranken Mäusen hat Bloem festgestellt, dass neue Dopamin-Verbindungen im Gehirn entstehen, wenn sie Sport treiben.

In einer aktuellen Studie untersucht Bloem 600 Parkinson-Patienten. 300 fahren regelmäßig Fahrrad, die andere Hälfte bekommt Ruhe verordnet. Der Wissenschaftler will darin überprüfen, ob Fahrradfahren von einem anderen Teil des Gehirns gesteuert wird als Laufen. Auch der rhythmische Druck auf die Pedale könnte das Gehirn stimulieren. "Die Pedalen am Fahrrad geben Druck an das Gehirn", so Bloem. "Wir denken, dass es dem Gehirn hilft, wieder mit der Bewegung anzufangen." Zudem sei das Gleichgewicht anders, wenn man auf einem Fahrrad steht oder sitzt.

 

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