Welcher Bauch-Typ bist du?

Unterschiedliche Fettverteilung am Bauch verrät die Lebens-, Sport- und Essgewohnheiten seines Trägers. Aber es hat auch seinen Nutzen, denn es hilft dabei, das ideale Training herauszufinden.

Durch gezielte Kombination aus Ernährung und Sport lässt sich jeder Bauch zu einem flachen Hingucker machen. Um deine Körpermitte effektiv zu trainieren, solltest du aber zuerst herausfinden, welcher Bauchtyp du bist. Denn unterschiedliche Bauch-Typen benötigen unterschiedliche Behandlungen.

 

Hier die sechs Typen, anhand derer du deinen Typus feststellen kannst.

Der Rettungsring-Bauch

Zwei oder mehr Fettablagerungen, die ringförmig über und unter dem Bauchnabel verlaufen und die gesamte Taille umschließen.

 

Entstehung:

Träger dieses Bauchtyps gehen häufig einer sitzenden Tätigkeit nach und treiben wenig Sport. Zudem ernähren sie sich kohlenhydratreich (Nudeln, Reis, Brot).

 

Abhilfe:

Beginne mit Ausdauersport (Schwimmen, Radfahren) und integriere mehr Bewegung in den Alltag z.B. in Form von Spaziergängen.

Versuche außerdem, deine Kohlenhydratzufuhr am Abend einzuschränken und bevorzuge Fisch, mageres Fleisch, Salat und Gemüse. Verzichte zudem am besten zwei Wochen komplett auf Süßigkeiten und Alkohol.

Der Stress-Bauch

Fetteinlagerungen im Magen-Darmbereich, häufige Magen-Darm-Probleme (z.B. Blähungen).

 

Entstehung:

Träger dieses Bauchtyps haben oft einen stressigen Alltag und nehmen sich nur wenig Zeit zum Essen. Durch den Stress schüttet der Körper vermehrt Kortisol aus, was die Fetteinlagerung im Magen-Darm-Bereich begünstigt. Dieser Bauchtyp geht häufig mit Symptomen eines Reizmagens einher.

 

Abhilfe:

Komme zur Ruhe. Verlängere deinen Nachtschlaf, nimm dir Zeit zum Essen (mind. 30 Minuten) und schraube deinen Kaffeekonsum herunter. Auch beim Sport solltest du auf Entspannung setzen: Yoga, Tai-Chi oder Walking bieten die Möglichkeit abzuschalten und deinen Stresspegel herunter zu fahren.

Der Bäuchlein-Bauch

Flacher Oberbauch bei kleinem Bauchansatz unterhalb des Bauchnabels.

 

Entstehung:

Beim Träger dieses Bauchtyps ist nicht Bewegungsmangel das Problem. Grund für das Bäuchlein ist in der Regel falsch ausgeführtes Bauchtraining, etwa Sit-Ups oder Training an Abroll-Konstruktionen.

Der Druck auf den unteren Rücken wird erhöht, er zieht sich stärker nach innen und lässt den Unterbauch deutlicher hervortreten.

 

Abhilfe:

Lass dich vom Experten bei Sit-Ups anleiten und integriere den Bankstütz in dein Training. Lege dich dafür bäuchlings auf die Trainingsmatte, stütze dich auf Unterarme und Zehen und drücke dich wie ein Brett in die Höhe. Diese Position mit viel Körperspannung bis zu einer Minute halten, acht bis zehn Mal wiederholen.

Der Bier-Bauch

Durch geweitetes Bindegewebe bedingter ausgeprägter Ober- und Unterbauch.

 

Entstehung:

Träger dieses Bauchtyps haben eine Vorliebe für fettiges und salziges Essen (Chips, Fast Food etc.) und Alkohol. Außerdem haben sie wenig Bewegung und treiben selten Sport.

 

Abhilfe:

Verzichte auf zuckerreiche Soft Drinks und schränke deinen Alkoholkonsum stark ein. Meide fette Lebensmittel (Wurst, fettes Fleisch) und integriere mehr Gemüse in deinen Speisepaln. Beschränke dich außerdem auf drei Mahlzeiten am Tag. Beim Sport solltest du es langsam angehen, beginne mit leichten Ausdauereinheiten und steigere dein Trainingstempo kontinuierlich.

Der Schwangerschafts-Bauch

Weicher Ober- und Unterbauch, schlaffe Bauchmuskulatur, geweitetes Bindegewebe.

 

Entstehung:

Frauen mit diesem Bauchtyp haben eine Schwangerschaft hinter sich und finden mit dem Nachwuchs im Alltag oft wenig Zeit für Training oder bewusste Ernährung.

 

Abhilfe:

Gib dir Zeit und beginne mit dem Training frühestens 8 Wochen nach der Geburt. Besuche einen Rückbildungskurs und mache täglich spezielle Übungen, um deine Beckenbodenmuskulatur zu stärken. Auch Pilates kann dir bei der Kräftigung deiner Körpermitte helfen. Beim Essen solltest du dir immer Zeit nehmen und verstärkt auf dein Sättingungsgefühl achten.

Der Bläh-Bauch

Flach am Morgen, stark aufgebläht und hart am Abend im mittlerern und unterem Bauchbereich.

 

Entstehung:

Träger dieses Bauchtyps leiden oft, ohne es zu wissen, an Unverträglichkeiten bei bestimmten Lebensmitteln.

 

Abhilfe:

Lass dich beim Arzt auf Gluten- und Laktoseunverträglichkeit testen. Vermeide blähende Lebensmittel (z.B. Hülsenfrüchte, Getränke mit viel Kohlensäure). Nimm dir immer Zeit zum Essen und unterstütze deine Darmflora mit prebiotischen Lebensmitteln (z.B. Joghurt). Bewege dich regelmäßig, das hilft dem Körper, die aufblähenden Gase abzutransportieren.

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